Der Kunde ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Was jetzt?

Ganz ehrlich… sowas darf im Normalfall gar nicht erst passieren. Denn während des Auftrags müssen du und der Kunde regelmässig in Kontakt sein.

Man wird ja grundsätzlich beauftragt, weil der Stil gefällt. Das heisst, der Kunde weiss, was du kannst und auf was er sich einlässt. Eigentlich kann es also gar nicht sein, dass ihm das Ergebnis nicht gefällt. Während des Auftrags sollte unbedingt eine offene Kommunikation gepflegt werden. Und falls der Stil extrem abweicht – weil du zum Beispiel ein anderes Medium ausprobieren wolltest – dann solltest du den Kunden unbedingt informieren und ihn nicht am Schluss mit einem komplett anderen Ergebnis vor den Kopf stossen.

Möchte der Kunde aber etwas ganz anderes von dir, als das was du sonst eigentlich machst, solltest du das Ganze unbedingt noch einmal überdenken. Du kannst ihn immer noch an andere Berufskollegen/innen verweisen. Das wirkt professionell: Du kannst einschätzen, was du kannst und was nicht und verhinderst so Negativwerbung. Und schlussendlich haben alle etwas davon: Es werden Missverständnisse und Unzufriedenheit verhindert und du musst dich und deinen Stil nicht für einen Kunden verbiegen.

Offene Kommunikation – auch bei der Abgabe

Bestenfalls sollte mit der Offerte/Auftragsbestätigung die genaue Aufgabe (welches Medium, welcher Stil, etc.) geklärt und abgesegnet worden sein. Dass ein Kunde dennoch nach Abgabe noch eine Korrektur hat, kann natürlich vorkommen. Diese werden (falls vorher ausgemacht) ganz normal vergütet.